Zur Tagesordnung der Gruen-Weissen gehört das Geheimnis um die Namen der neuen Tollitäten. Bis zur Proklamation kennen nur wenige Auserwählte die Kandidaten in Walsum wie auch im gruen-weissen Lager.

Um die Neugierde hoch zu halten und weiter zu befeuern, wird darum jedes Jahr ein Prinzenpaarportrait mit mysteriösen Hinweisen veröffentlicht. 

Wer übernimmt nun die Regentschaft in der Session 2026/2027 ???

 

Die Nachfolger von Prinz Choupi I. (Hans-Joachim Schupritt) und Ihrer Lieblichkeit Laura I. (Hörnicke) sind in der Session 108 Jahre alt, wobei die Prinzessin bei der Amtsübernahme noch ein närrisches Alter für sich in Anspruch nehmen kann. Der Prinz in spe hingegen muss noch genau so lange auf ein karnevalistisches Jubiläum warten wie die lustige Gesellschaft. Während die Prinzessin in Walsum geboren wurde, verbrachte der neue Narrenfürst seine ersten Jahre in einem anderen Bezirk im Duisburger Norden. Zur Schule gegangen sind beide dann aber in Walsum, wenn auch nicht im gleichen Stadtteil.

Beide sind glücklich verheiratet, aber nicht miteinander und haben 5 Kinder, aber nicht voneinander.
Beruflich stand Seine Tollität mächtig unter Strom, während die holde Braut in ihrem Leben eine bemerkenswerte Farblehre – vergleichbar mit einer Ampel - hinter sich gebracht.
Am Anfang stand sie bei Rot, dann ging es nach dem schulischen Abschluss zu Gelb und nun gibt sie Gas bei Grün.
Die ersten Berührungen mit den Gruen-Weissen liegen jeweils weit zurück.
Er wurde in jungen Jahren von seinem Vater, der damals selbst aktiv im Programm zu sehen war, zur Herrensitzung mitgenommen und sie war vor mehr als 22 Jahren Teil einer Abordnung, um einem befreundeten Prinzen die Aufwartung zu machen. Witzigerweise ist sie mit diesem Prinzen noch heute sehr verbunden. Doch auch mit dem zukünftigen Mann an ihrer Seite im Karneval gibt es einige Parallelen. Sie haben nicht nur zufällig das gleiche familiäre Hobby, sondern definieren sich beide auch über die Musik. Während er zeitweise auch das Klassische liebt, schwört sie eher auf die Moderne. In beiden Fällen muss aber das Endergebnis stimmen. Während der Prinz wie sein Vorgänger eine gute Fleischwurst zu schätzen weiß, wäre man bei ihr mit einem Blutwurst-Orden unten durch. Diese kölsche Geschmacklosigkeit hat auf ihrem Speiseplan nichts verloren. Die Narretei liegt dem Paar aber schon lange im Blut. Sie ist bereits seit 1985 aktiv und er entdeckte seine närrische Liebe kurz vor dem 50.Geburtstag der Gesellschaft. Um die verpasste Zeit davor aufzuholen, machte er sich gleich in dreifacher Hinsicht einen Namen im Verein und wurde schnell zu einem unverzichtbaren Teil der Gemeinschaft.

In jedem Falle aber darf sich das Walsumer Narrenvolk ab dem 14. November 2026 auf ein schönes Randfinale freuen. An diesem Samstagabend findet nämlich die Proklamation der Gesellschaft in der Walsumer Stadthalle statt. Wer live dabei sein will, wenn der Schleier des Geheimnisses gelüftet wird, sollte sich ebenfalls um Eintrittskarten zu einem Preis von 10 € bei Optik Hoppe bemühen.